Teambuilding mal anders: Kekse für alle und mehr

Wir geben Einblicke in unser Teambuilding Event

Teambuilding – wer das hört seufzt meist laut. Im Kopf setzen sich Bilder in Gang: Langweilige Vorstellungs-Spiele, mehr oder weniger kreative Aufgaben, und mehr oder weniger einfallsreiche Locations, wie ein Kletterwald, ein reißender Fluss, der in Booten gemeinsam bezwungen wird und einsame Hütten in den Bergen. Ziel des Ganzen? Das Gruppengefühl stärken, ein Team werden, neue Mitarbeiter integrieren und Kollegen kennenlernen, mit denen man sonst nicht so viel zu tun hat.

Das war auch unser Ziel beim Teambuilding-Tag Ende Mai – nur bitte ohne die albernen Spiele. Kajak fahren wir lieber wieder auf Mallorca im Oktober!

Teambuilding Karten

 

Erste Wahl: Frau Wahl, die Hochschulerfrischerin

Weil wir aber mit Ulrike Margit Wahl, der Hochschulerfrischerin schon im letzten Jahr eine großartige, lustige und erfrischend andere Workshop-Leiterin gefunden hatten, war sie die erste Wahl! Der Vorteil: Sie kennt uns, weiß wie wir ticken und kann mit ihren ungewöhnlichen Ideen und Methoden das Beste aus unserem Teamtag herausholen.

 

Teambuilding: Wir sind (Fans von) Kommdirekt

Und so startete unser Teambuilding-Tag mit einer mehr als seltenen Ansage im 300qm-Loft von Kommdirekt: Wir brauchen heute keine Ergebnisse erzielen. Wir schenken uns diesen Tag für die harte Arbeit der letzten Monate, zur Begrüßung neuer Kollegen und Wertschätzung der langjährigen Mitarbeiter. In Gedanken haben die ersten wohl schon die Füße hochgelegt! Dass wir am Ende des Tages trotzdem viele, tolle Ergebnisse erarbeitet hatten ist eh klar – eben typisch Kommdirekt.

Erstmal musste aber natürlich ein Motto her, eines, das zu uns passt, aber auch zum Nachdenken anregt: „Wir sind Fans von Kommdirekt.“ Sind wir das? Wenn ja, warum? Was macht uns aus? Auf was sind wir stolz? Welche Stärken haben unsere Teams? All diesen Fragen sind wir auf den Grund gegangen und haben so den Grundstein für unsere Teamarbeit gelegt.

Kommdirekt beim Teambuilding Workshop

 

Design-Thinking: Die Kopfstand-Methode 

Ulrike Margit Wahl ist für ihre Design Thinking Seminare bekannt. Methoden aus dem Design Thinking verwenden wir bei Kommdirekt selbst in Workshops, wir durften aber am Teamtag auch wieder etwas dazu lernen. Zum Beispiel die Kopfstand-Methode: Eine Frage einfach mal „auf den Kopf stellen“, um neue Ideen und Impulse zu entwickeln.

Die erste Frage, die wir uns stellen, ist also: „Was müssen wir als Team tun, damit unsere Kunden NIE wieder Fans von Kommdirekt sind? 

Wie immer beim Design Thinking haben wir also so viele Ideen wie möglich gesammelt, im 2. Schritt priorisiert, indem jeder seine Favoriten markiert hat, und dann wieder umgekehrt. Das heißt, wir haben dann versucht, das größte Risiko zu minimieren: Was können wir als Team bei Kommdirekt tun, damit die beiden größten Risiken NICHT passieren?

Dabei arbeiteten wir die größten Stärken der beiden internen Teams (Blue und Green) heraus und kamen auf wirklich spannende Ergebnisse.

 

Von Schnitzel bis Gorilla-Tanz

Kein richtiges Teambuilding ohne gemeinsames Essen. Wer unseren Instagram-Kanal verfolgt weiß, dass Essen bei Kommdirekt einen sehr hohen Stellenwert hat! Es gab also frische Schnitzel mit Kartoffelsalat und danach den berühmten Gorilla-Tanz unserer Trainerin, der beide Gehirnhälften wieder auf Trab bringt.

Wen es interessiert: Beim Gorilla-Tanz stehen sich vier Menschen in einer Raute gegenüber. Einer ist im Fokus und muss vom ersten Kollegen Rechenaufgaben beantworten – vom zweiten Kollegen Fragen zu Farben – und gleichzeitig die Sportübungen des dritten Kollegen nachmachen. Ein Riesenspaß! Erfrischt und gestärkt ging es in den spannenden Nachmittag, der viele (unerwartete) Erkenntnisse bringen sollte.

Kommdirekt beim Mittagessen

 

Design-Thinking: Was wäre, wenn…

Die nächste Aufgabe begann bunt: Jeder durfte sich ein Blatt Papier seiner Wahl nehmen und darauf schreiben: „Was wäre, wenn…“. Dabei sollte jeder Kommdirekt-Mitarbeiter seine kühnste, tollste, beste Traumvorstellung bei der Arbeit aufschreiben.

Was wäre, wenn Kommdirekt alle seine Wunschkunden bekäme.“

Dann durfte jeder aus seinem Blatt einen Papierflieger bauen und ihn auf Kommando losfliegen lassen. Der Mitarbeiter, der ihn fängt, durfte den Flieger auffalten und um einen Satz mit „ja und…“ ergänzen. Das Spiel geht so lange weiter, bis die Zettel voll sind oder die Ideen ausgehen.

Teambuilding mit der Design Thinking Methode

Am Ende stand die Bewertung der Ideen und unser Favorit stand schnell fest:

„Was wäre wenn, Kommdirekt alle seine Wunschkunden bekäme.

Ja und somit zur First-Choice Digitalmarketing Agentur in Süddeutschland wird.

Ja und es weitere Unternehmensstandorte von Kommdirekt gäbe.“

 

Schatzkiste und Wunschzettel

Nach so vielen schönen Ideen, was sein kann, wollten wir uns aber darauf konzentrieren, was wir schon haben und was wir uns wünschen. Heraus kam, dass wir schon sehr viel haben und das sehr schätzen: Die hilfsbereiten Kollegen, schöne, hohe Räume, Goodies wie Obst, Getränke, Massage, Sport und unser Mallorca-Firmenausflug.

Aber auch Wünsche gibt es viele – und die sind so vielfältig, wie die Mitarbeiter. Von mehr Home-Office, einem Whirlpool und WM-Viewing am Arbeitsplatz bis zu mehr gemeinsamen Unternehmungen, mehr Erfolge feiern und der Wunsch nach Keksen für alle, war wirklich alles dabei.

Und wir wären nicht Kommdirekt, wenn wir nicht einiges gleich umsetzen wollen würden.

 

Teambuilding-Ergebnis? Kekse für alle und noch mehr!

Schnell und demokratisch (ohne Gegenstimme!) wurde die Umsetzung der „Kekse-für-alle-Regel“ beschlossen. Heißt in der Umsetzung: Keiner muss mehr fragen, ob Kekse da sind. Es verschwinden auch keine sogenannten „Kunden-Kekse“, sondern es werden einfach genug Kekse bestellt, die alle essen dürfen.

 

Das machen WIR

Das ist aber noch nicht alles. Wir haben im Teambuilding-Seminar außerdem beschlossen, dass unser Kubus zum WM-Viewing umgebaut wird, inklusive Torwand und Planschbecken, dass wir bald gemeinsam in den Biergarten gehen und grillen, und dass Homeoffice Spielregeln aufgestellt werden, so dass jeder auch Homeoffice nutzen kann.

 

Wichtige Themen

Nach so vielen Beschlüssen sammelten wir übergreifende Themen, die den Kommdirekt-Mitarbeitern wichtig sind. Vom Einhalten interner Termine, über die Vertrauensarbeitszeit und Gleitzeit, die Ordnung in der Küche und den Überstunden-Abbau. Wie im Design Thinking gelernt sammelten wir erst alle Themen, priorisierten und gingen dann zum Verstehen über.

 

Unser Teambuilding-Tag: Fazit

Am Ende des Tages hatten wir nicht nur alle einen Riesenspaß, wir haben auch wirklich brauchbare Ideen entwickelt, sind als Team enger zusammengewachsen und haben uns besser kennen gelernt. Wir haben viel voneinander gelernt und gemeinsam umsetzbare Lösungen für Alltagsprobleme entwickelt. Außerdem haben wir Ideen angestoßen, die sich in den nächsten Monaten in neuen Spielregeln manifestieren werden.

Insgesamt also kein Tag „ohne Ergebnisse“, wie wir es uns vorgenommen hatten, aber ein Teamtag, an dem jeder offen und ehrlich seine Meinung vertreten hat und an dem wir trotzdem als ganzes Team gewachsen sind.