Blue City: Der „Blue City – Klimapakt Augsburger Wirtschaft“ ist ein Projekt von Stadt, Wirtschaft und Partnern, das Klimaneutralität vor 2040 anstrebt. Es entwickelt Lösungen, um Augsburg als nachhaltigen Wirtschaftsstandort zu stärken.
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Verantwortung für das Klima ist für Kommdirekt ein fester Bestandteil unserer Agenturkultur. Gemeinsam mit regionalen Partnern senken wir gezielt unsere standortbezogenen Emissionen. Unser klar definiertes Ziel: Bis 2030 reduzieren wir unseren CO₂-Ausstoß auf ein Minimum und leisten so einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz.
Kommdirekt hat sich entschieden, den Weg zur Klimaneutralität nicht allein zu gehen. Deshalb haben wir uns auf die Suche nach regionalen Unterstützern gemacht, die uns dabei helfen, unser Ziel zu erreichen. Wir sind fündig geworden und haben starke regionale Partner gewonnen, die uns auf diesem Weg begleiten werden:
Initiative A3 Klimaneutral
"A3 klimaneutral" ist eine Initiative der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH, die sich für Nachhaltigkeit im Wirtschaftsraum Augsburg einsetzt. Sie begleitet unser Unternehmen auf dem Weg zur Erreichung unserer Klimaschutzziele bis 2030. Regio A3 unterstützen wir bereits seit einigen Jahren bei der Umsetzung digitaler Herausforderungen und haben unter anderem die Website neu konzipiert, gestaltet und entwickelt.
Blue City - Klimapakt Augsburger Wirtschaft
Wärme (52,9 %): Der größte Anteil entfällt auf die Energieversorgung unserer Räumlichkeiten.
Strom (22,2 %): Die Nutzung von elektrischer Energie bildet den zweitgrößten Posten.
Arbeitswege (16,2 %): Die täglichen Pendelwege unseres Teams tragen spürbar zur Bilanz bei. Hier spielen die Wahl des Verkehrsmittels (wie ÖPNV oder PKW) sowie die gefahrenen Kilometer eine entscheidende Rolle.
Verpflegung (5,7 %): Auch die Bereitstellung von Speisen (Auswahl vegetarischer oder nicht-vegetarischer Optionen) schlägt sich in der Bilanz nieder.
Geschäftsfahrten (1,3 %), Papier (1,1 %), Wasser & Müll (1,1 %): Diese operativen Bereiche machen zusammen einen kleinen, aber dennoch wichtigen Teil unserer Gesamtemissionen aus.
Die Analyse verdeutlicht, dass Wärme und Strom die Hauptquellen unserer Emissionen sind. Als Unternehmen im Martini Park beziehen wir sowohl unseren Strom als auch unsere Wärme über diesen Standort, was bedeutet, dass wir kaum Möglichkeit haben, die Lieferanten selbst auszuwählen.
Dennoch gibt es positive Entwicklungen: Die Umstellung auf Fernwärme ist bereits erfolgt, und eine zukünftige Umstellung auf Ökostrom ist geplant. Diese Maßnahmen werden unsere Hauptemissionsquellen erheblich reduzieren und unsere Schadstoffemissionen deutlich senken.
Zur konsequenten Verfolgung unserer Nachhaltigkeitsziele haben wir eine detaillierte Folgebewertung unserer Emissionsquellen für das Berichtsjahr 2024 durchgeführt. Das Ergebnis dokumentiert einen signifikanten Erfolg: Unser jährlicher CO₂-Ausstoß sank im Vergleich zum Basisjahr 2023 (17,20 Tonnen) um deutliche 36,1 % auf insgesamt 10,99 Tonnen CO₂-Äquivalente (t CO₂e). Mit einem Wert von etwa 1,57 Tonnen CO₂e pro Vollzeitäquivalent bewegen wir uns im Branchenvergleich auf einem sehr niedrigen Niveau. Hauptverantwortlich für diese positive Entwicklung war die konsequente Umstellung unserer Wärmeversorgung von Erdgas auf Fernwärme, wodurch die Emissionen in diesem Sektor um 78,3 % reduziert werden konnten. Um weiterhin gezielte Minderungsmaßnahmen anzusetzen, schlüsselt die rechte Grafik unsere verbleibenden Treibhausgasemissionen (THG) präzise nach den operativen Betriebsbereichen auf.
Nachhaltigkeit ist für Kommdirekt kein Trend, sondern Ausdruck unserer zentralen Verantwortung – gemeinsam gestalten wir eine zukunftsfähige digitale Wirtschaft. Wir gehen diesen Weg aus Überzeugung und haben uns das klare Ziel gesetzt, die Emissionen unserer Agentur bis zum Jahr 2030 auf ein Minimum zu senken, um einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
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Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen, ist uns ein zentrales Anliegen: Deshalb haben wir bereits im Vorfeld unserer CO₂-Bilanzierung erste gezielte Schritte umgesetzt. Diese Optimierungen spiegeln sich bereits positiv in den Ergebnissen der einzelnen Emissionsbereiche wider.
Mithilfe unserer CO2-Bilanzen konnten wir feststellen, dass wir bereits erste Erfolge bei der Reduzierung unsere Treibhausgase feiern konnten. Bei der Erstellung der Bilanzen wurden wir von Experten der Initiative A3 Klimaneutral unterstützt, die nicht nur die Berichtserstellung übernommen haben, sondern auch Lösungsvorschläge und Maßnahmen zur Verbesserung der THG-Emissionsbereiche, auf die wir Einfluss nehmen können, gemacht haben. Den Experten fiel es jedoch schwer, zusätzliche Verbesserungspotenziale zu identifizieren, da wir bereits umfassende Maßnahmen ergriffen haben, um unsere Arbeitsweise nachhaltig zu gestalten und den CO2-Ausstoß zu minimieren. Dennoch beabsichtigen wir, weiterhin nach Möglichkeiten zu suchen, insbesondere in den Bereichen Arbeitswege und Verpflegung. Unser Ziel ist es, die Reduktion jährlich in unserem neuen Bericht nachvollziehen zu können.
„Als Digitalagentur sehen wir es als unsere Pflicht innovativ zu sein und auch in unserer Branche ein nachhaltiges Handeln zu fördern. Nachdem die Hälfte unseres CO2 -Ausstoßes auf die Wärmeenergie entfällt, haben wir auf Fernwärme umgestellt und damit eine deutliche Reduktion verzeichnet. Nun steht das Klimabewusstsein in unserer Mitarbeiterschaft im Fokus. Dieses wollen wir gemeinsam schärfen, um nachhaltigere Entscheidungen im Arbeitsalltag zu treffen.
Mit A³ klimaneutral haben wir Zugang zu Expertenwissen und zu regionalen Akteuren, mit denen wir uns austauschen können. Langfristig wünschen wir uns, dass das Netzwerk zu einem zentralen Treiber für eine nachhaltige, emissionsarme regionale Wirtschaft wird.“
Ein methodischer Überblick
Am Anfang steht die Ermittlung des Ist-Zustands. Unternehmen analysieren und berechnen alle relevanten Treibhausgasquellen.
Priorität hat die reale Senkung des Ausstoßes – beispielsweise durch Energieeffizienz, Prozessoptimierung oder Ökostrom.
Trotz maximaler Reduktionsbemühungen verbleibt in der Praxis meist ein operativ nicht vermeidbarer Rest an Emissionen
Unternehmen können für diese Restmengen Verantwortung übernehmen und zertifizierte Klimaschutzprojekte finanziell unterstützen.
Das theoretische Ziel: Durch die Kombination aus maximaler eigener Reduktion und dem Ausgleich verbleibender Reste wird die Bilanz rechnerisch ausgeglichen.